Zu Gast beim Taunusklub Limburg

Wir starten die Wanderung in Diez:

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Nach Überqueren der alten Lahnbrücke geht es halbrechts den St. Peter-Weg hoch bis zur St. Peter Kirche. Es ist ein steiler Anstieg, aber von hier hat man einen wunderbaren Blick auf Diez und das Schloß.

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Jetzt geht es rechts weiter nach Heistenbach.

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Weiter geht es in Richtung Hirschberger Wald

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Die Gemeinde Heistenbach verpachtete dem Diezer Pfadfinder-Stamm Tecumseh 2003 ein Gelände am Schützenhaus auf dem 2004 ein Pfadfinderheim errichtetet wurde, um Gruppenstunden abzuhalten.

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Hier steigt der Weg langsam an. Etwa in der Hälfte des Anstieges befindet sich die nächste Hinweistafel. Sie steht an der Stelle, wo das einzige Originalteilstück des Halfterweges auf den heutigen Wanderweg mündet. Ein Blick nach links in die Wiesen lässt nochdie alte Furt zum Überqueren des Heistenbachs erkennen.

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Auf dem Schild kann man sich über die historische Bedeutung des Halfterweges informieren:

Im 19. Jahrhundert wurden die Schiffe von Lahnstein mit Pferden auf der linken Lahnseite über den Leinpfad lahnaufwärts gezogen. Da die Schiffe lahnabwärts auf Grund der Strömung keine Pferde brauchten, wurden diese dann wieder auf dem kürzesten Landweg zurückgeführt. Die Fuhrunternehmer, die diese Arbeit verrichteten, wurden damals auch „Halfterer“ genannt; den Weg, über den die Pferde zurück gebracht wurden, nennt man bis heute „Halfterweg“.

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Nach etwa 1,5 h erreichte man die Wilhelmshütte.

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Die "Wilhelmshütte" ist nach ihrem ersten Erbauer benannt. Sie wurde im Jahre 1971 auf Veranlassung der Forstverwaltung Altendiez erbaut und 2001 komplett erneuert

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Rast wurde dann auch gemacht.

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Der Weg ist hervorragend beschildert

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Hirschberg liegt eingebettet zwischen den Waldgebieten des Höchst (443m) und des Staatsforts Diez in der Quellmulde des Daubachs. Der Höchst ist wie der Name schon sagt die höchste Erhebung im Umkeis. Sein wuchtiger tannengekrönter Bergkegel ragt über die deutlich niedrigeren Hügel im Umland hervor.

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Was für schöne Rastplätze es hier gibt:

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Am Herthasee angekommen (auch dort findet man eine Hinweistafel zur Geschichte des Sees)

Der "Wackerhannes", das Gebiet des heutigen Herthasees, war zu alten Zeiten ein großes Hochmoor. Im 30jährigen Krieg, als die Schweden ihr kriegerisches Wesen in Deutschland trieben, nahmen sie Winterquartier an der "Schweden-Schanze", unweit der Straße Horhausen-Giershausen. Von hier aus überfielen sie die Dörfer und plünderten sie aus.

Hier bietet sich natürlich das See-Restaurant Bollendorf für eine weitere Rast an. Der Halfterweg führt dann noch weiter bis nach Obernhof. Wir beendetetn für heute hier die Wanderung. Mit dem Bus (Haltestelle direkt gegenüber vom Restaurant) fuhren wir zurück nach Limburg.

Vor allem im Wald mit Bachlauf kann man von einem Premium-Wanderweg sprechen. Auch historisch ist der Halfterweg interessant. Danke dem Taunusklub Limburg für die schöne Wanderung.

Für Interessierte - die Wanderkarte als PDF- Datei zum herunterladen.

Halfterweg (205 KB)